Schurwoll-Steppdecke für das Kinderbett

Ich finde, es gibt keine wohligere Wärme als die von reiner Schafwolle. Deshalb hatte mein Sohn bis vor einiger Zeit auch noch bis vor einiger Zeit kuschelige Schlafsäcke wie diesen mit Lammflor gefütterten. Als er dann vom Schlafsack zur Bettdecke wechselte, hat er aus alten Beständen zunächst eine dicke Daunendecke bekommen. Auch Daunen sind super, aber für die Übergänge musste Wolle her.

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Söhnchen hat nun eine Decke aus allerfeinstem Material: Bio-Baumwoll-Perkal von Anita Pavani gefüttert und versteppt mit Bio-Wollvlies vom Finkhof. So etwas hat bei uns zu Hause sonst niemand. Das gute Stück ist inzwischen schon seit einiger Zeit im Einsatz, der Sohn schläft gut und mag seine Decke.

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Das Material war gut zu verarbeiten. Allerdings hat die Größe und Dicke der Decke die Verarbeitung schon etwas knifflig gemacht. Vor allem das Steppmuster soll natürlich von beiden Seiten möglichst sauber und ohne Falten sein, was schon Mühe macht und mir auch nicht einwandfrei gelungen ist. Für die Funktion ist das aber nicht allzu relevant.

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Konkret habe ich zunächst das Vlies locker von Hand mit einigen großen Stichen am Unterstoff festgenäht, damit es nicht verrutscht – die Fäden habe ich später von rechts wieder heraus gezogen. Danach habe ich den Außenstoff von Links bis auf eine Wendeöffnung zugenäht und dabei das Vlies mitgefasst. Nach dem Wenden saß alles noch an seinem Platz und ich konnte mit dem Steppen beginnen.

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Dieser Beitrag ist verlinkt bei: Biostoff-Linkparty von Selbermachen macht glücklich; Ich-näh-bio von Keko Kreativ; After Work Sewing

Verwendetes Material: Bio-Perkal von Anita Pavani (100% Bio-Baumwolle), Bio-Wollvlies (kbT) vom FinkhofMaterialkosten: ca. 50 Euro — Arbeitszeit: ca. 3 Stunden — Schnitt: Nicht nötig

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Neue Puschen im Oktober

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Im Oktober hat mein Sohn neue Puschen für die Kita bekommen. Das wurde Zeit. Und dieses Mal mit Upgrade in Form von super-rutschfesten Gummisohlen.

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Die aufgerauhte Innenseite des Leders ist zwar auch schon sehr rutschhemmend, aber das Leder wird mit der Zeit etwas glatter und das Sohlengummi bremst doch noch ein Stück besser. Die Idee dazu habe ich mir bei Schnabelina abgeschaut.

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Die Fotos sind bei Herbstlicht draußen entstanden, weil es einfach so schön war – in Wirklichkeit sind die Puschen natürlich für drinnen gedacht.

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Dieser Beitrag ist verlinkt bei: AfterWorkSewing, Ich näh Bio, Selbermachen macht glücklich

Verwendetes Material: Bio-Ecopell-Leder aus der Restekiste in dunkelblau und „bahamas sand“, Gummiband, Speck Sohlengummi — Materialkosten: ca. 11 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Puschen von Klimperklein

Brautkleid Making-Of und welche Tipps für die Arbeit mit Seide tatsächlich wichtig sind

Heute gebe ich einen Einblick in den Entstehungsprozess meines Bautkleides mit seinen Höhen und Tiefen und den Erfahrungen, die ich dabei gemacht habe. Trotz der Schwierigkeiten beim Nähen und der Fehler, die dabei glattgebügelt werden mussten, bin ich doch zu einem Ergebnis gelangt, mit dem ich zufrieden bin und habe meine Hochzeit im selbstgenähten Brautkleid feiern können. Allen, die sich bisher nicht an Seide herangetraut haben, kann ich Mut machen.  Hier ist mein kleines Nähtagebuch.

15.05.2017 – Brautkleid Tag 1 – Sprung über meinen Schatten und der obligatorische Nähfehler

Endlich ist es geschafft. Ich habe angefangen mit dem eigentlichen Kleid. Ich hatte großen Bammel, die Seide tatsächlich anzuschneiden, habe es immer weiter herausgeschoben, mich noch besser vorbereitet, gleichzeitig bin ich immer nervöser geworden und unzufriedener, dass es nicht vorangeht. Für diese Woche stand es fest auf meinem Plan und ich bin furchtbar erleichtert. Als ich nach den ersten Nähproben feststellte, dass sich die ausgewählte Seide ganz wunderbar verarbeiten lässt, ist mir ein großer Stein vom Herzen gefallen. So viel hatte ich gelesen darüber, dass Seide wirklich besondere Behandlung benötigt und etliche Tipps und Empfehlungen zur Verarbeitung haben mich verunsichert. Vielleicht habe ich auch eine vergleichsweise „einfache“ Seide ausgewählt – zumindest klappt es ganz gut.

Da hat es mir auch tatsächlich gar nicht so sehr zugesetzt, dass alle meine heutige Näharbeit für die Katz war, weil ich die französischen Nähte versemmelt habe und das genähte Teil dadurch zu eng wurde. Egal, mach ich es halt noch mal – Hauptsache, es kommt überhaupt am Ende das heraus, was ich mir vorstelle. Das gehört wohl bei uns allen mal dazu.

Für alle, denen es ähnlich geht, wie es mir bis heute morgen ging: Probiert es aus, traut euch an die Seide, Tipps sind gut, aber lasst euch nicht verunsichern. Seide ist unheimlich haptisch, wunderschön und vielseitig.

Tatsächlich hilfreich fand ich diese Nähtipps:

  • Sorgfältige Vorbereitung und genug Zeit.
  • Schnittmusterteile inkl. Nahtzugabe vorbereiten – so ist sichergestellt, dass alle zugeschnittenen Teile eine gleichmäßige Nahtzugabe haben.
  • Zick-Zack-Schneider bzw. -Schere vermeidet Ausfransen der Kanten.
  • Scharfe Microtex-Nadel verwenden und regelmäßig wechseln.
  • Beim Nähen habe ich jeweils Seidenpapier untergelegt, um die Seide zu stabilisieren und zu schonen.
  • Mit französischer Naht arbeiten (dafür ist eine größere Nahtzugabe nötig) und das wirklich sorgfältig mit Bügeln zwischendurch und so.DSCF4208blog

16.05.2017 – Brautkleid Tag 2 – Beginn einer wechselhaft emotionalen Freundschaft

Heute sind die inneren zwei Lagen für das dreilagige Oberteil entstanden. Viel Fummelarbeit an den Armausschnitten mit einem nicht ganz zufriedenstellenden Ergebnis, aber so wird es jetzt bleiben. Da die unschön gewordenen Stellen innen im Kleid liegen, versuche ich mal, meinen Perfektionismus an dieser Stelle zu ignorieren. Wie das immer so ist, fiel mir nach Beendigung des Nähtages ein, dass ich die Armausschnitte viel einfacher und schöner miteinander hätte verstürzen können statt sie so aufwändig mit einem Schrägband zu versäubern. Aber gut – der Lernprozess zählt ja schließlich auch!

Alles in allem beende ich auch heute zufrieden meine Arbeit. Die Seide und ich freunden uns allmählich an! 🙂

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23.05.2017 – Brautkleid Tag 3 – Ausschnitt, Nähfehler und Lernprozess

Das Oberteil ist heute fertig geworden. Aber zufrieden bin ich nicht. Diese Brautkleid-Näherei ist wirklich eine hoch emotionale Sache und das mit den größtmöglichen Ausschlägen nach oben und nach unten. Und wieder das gleiche: Kaum ist die Tagesarbeit beendet, fällt mir eine viel bessere Lösung für mein Nähproblem ein, als die, die ich bereits gewählt habe.

Aber mal von vorne: Zunächst habe ich heute ein zweites Mal die äußere Lage für das Kleid genäht, die ja beim ersten Versuch an Tag 1 nichts geworden ist. Das ging jetzt beim zweiten Mal auch schon etwas flotter von der Hand und ich merke, dass ich die Angst vor der Seide verliere.

Der nächste Schritt war, die beiden inneren Lagen mit der äußeren zu verstürzen und den Ausschnitt schön zu formen. Der Ausschnitt ist meiner Ansicht nach mit der zentralste Teil eines Kleidungsstückes und sollte daher schon sehr gut gearbeitet sein.

Hat auch erstmal prima funktioniert. Nur meinen letzten Arbeitsschritt heute, nämlich den Ausschnitt von außen noch einmal abzusteppen – den hätte ich besser sein lassen. So hatte ich mir den Ausschnitt nicht vorgestellt. Hier zeigt sich, dass Seide eben doch einer anderen Verarbeitung bedarf als andere Stoffe. Aber wie schon erwähnt fiel mir in meiner Niedergeschlagenheit nach Verlassen des Nähtisches dann doch eine bessere Lösung ein und ich denke, da sind noch Korrekturen möglich.

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06.06.2017 – Brautkleid Tag 4 – Mein erster Meilenstein ist erreicht

Das Oberteil ist heute wieder fertig geworden. Und ich bin zufrieden. Endlich beende ich einen Arbeitstag am Brautkleid wirklich zufrieden! Die Korrektur hat etwas Zeit in Anspruch genommen, aber die Mühe war es definitiv wert.

Ich habe begonnen, indem ich die Naht, mit der ich den Ausschnitt von außen abgesteppt habe, gaaanz, gaaanz vorsichtig wieder aufgetrennt habe. Da das dennoch nicht ganz spurlos geht auf der empfindlichen Seide, habe ich von links die Sturznaht mit einer etwas größeren Nahtzugabe erneuert, sodass die alte Absteppnaht darunter verschwindet. Glücklicherweise ist der gewählte Schnitt hier ein wenig tolerant. Nahtzugaben zurückschneiden, an den Rundungen vorsichtig einschneiden.

An sich hatte ich vor, die inneren Lagen auf der Nahtzugabe festzusteppen für etwas mehr Stabilität, aber letztendlich habe ich mich doch dafür entschieden, nur die inneren Lagen sorgfältig zu bügeln und so den Ausschnitt auszuformen. Die äußere Lage des Oberteils behält dadurch die schöne Leichtigkeit und Luftigkeit. SO gefällt es mir. 🙂

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13.06.2017 – Brautkleid Tag 5 – Herausforderung für meine Geduld und Sorgfalt

Heute habe ich den Nähtag damit verbracht, bei allen Schnittteilen für das Rockteil jeweils die drei Stofflagen aufeinander zu heften, da sie im Rockteil wie eine Lage verarbeitet werden sollen. Das hat echt viel Zeit in Anspruch genommen und war einfach eine öde Fleißarbeit. So langsam werde ich ungeduldig und möchte zum Ende kommen mit dem Projekt Brautkleid. Ich bin einfach nicht der Typ für sehr langwierige Nähprojekte – ich brauche schnelle Ergebnisse, um bei Motivation zu bleiben.

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16.06.2017 – Brautkleid Tag 6 – Zweiter Meilenstein erreicht

Juhu, heute durfte ich wieder „richtig“ ans Nähen gehen und das Rockteil zusammensetzen. Das ist heute also im Groben fertig geworden und konnte anprobiert werden. Mal wieder fällt mir ein Stein vom Herzen, dass alles passt und sitzt und aussieht, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Nähen selbst war eigentlich problemlos, dadurch dass die einzelnen Lagen der Schnittteile bereits aneinander geheftet waren. Jetzt steigt aber wirklich die Anspannung, wie das Gesamtbild des Kleides sein wird!

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20.06.2017 – Brautkleid Tag 7 – Endlich Zeit für die Anprobe

Eeeeendlich ist es so weit! Heute konnte ich die erste Anprobe mit dem kompletten Kleid machen! Puuuh, was für eine Erleichterung, dass all die Arbeit nicht umsonst war. Ich bin schon jetzt völlig verliebt in mein Kleid. Einzelne Details kann ich noch verbessern und der Rocksaum fehlt noch, aber im Gesamtbild ist es geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Schön leicht, luftig und geschmeidig, an den richtigen Stellen trotzdem figurbetont und natürlich elegant. Die Seide ist wunderbar – sowohl optisch als auch haptisch. Da fühlt man sich selbst schon fast so leicht und unbeschwert, wie die Seide selbst ist… Ich könnte noch lange so weiter schwärmen und kann es noch nicht recht fassen, dass das Kleid nun wirklich (bis auf Details) fertig ist. Ich sagte bereits, dass dieses Brautkleid-Projekt hoch emotional ist?

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18.07.2017 – Brautkleid Tag 8 – Die letzten Details

Die letzten Details am Kleid sind fertig! Es ist geschafft! Jetzt entstehen neue Fragen, z.B. wie man so ein Kleid am besten lagert und verhindert, dass Falten entstehen oder dass Söhnchen Zugriff bekommt.

Folgendes war am Kleid noch zu tun: Ich habe am Keyhole ein kleines Textilknöpfchen angebracht. Der Rock wurde doppelt sehr schmal gesäumt – einmal die äußere Lage und minimal kürzer die beiden inneren Lagen. Und zu guter Letzt habe ich die beiden Seidenblumen genäht und seitlich am Ausschnitt angebracht.

Das Ergebnis habe ich ja bereits stolz in meinem letzten Beitrag präsentiert.

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Brautkleid

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Heute zeige ich mein Brautkleid. Ich bin schon etwas stolz, dass ich meine Hochzeit tatsächlich im selbstgenähten Brautkleid feiern konnte. Bis zum fertigen Kleid war es ein langer Weg – und das trotz des vergleichsweise sehr schlichten Schnittes und Designs. Kein anderes Nähprojekt hat mich durch so viele Höhen und Tiefen geführt wie dieses. Glücklicherweise habe ich frühzeitig begonnen, sodass ich den zeitlichen Spielraum noch hatte, Fehler glattzubügeln, Unsicherheiten auszuräumen und mich Schritt für Schritt weiter zu hangeln.

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Ich hatte einen Schnitt für das Kleid, aber ich habe im Prozess noch einige Änderungen vorgenommen und auch die Materialauswahl hat einige Anpassungen nötig gemacht. Heute nehme ich mal das Ergebnis vorweg und zeige das Kleid. Im nächsten Beitrag erzähle ich noch mehr zum Nähprozess und meinen Erfahrungen mit dem Brautkleidschneidern und der Seide.

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Das Kleid hat ein locker fallendes Oberteil mit kurzen Ärmeln, relativ weitem Ausschnitt und einem Keyhole am Rücken. Das Rockteil ist um die Hüfte körpernah geschnitten, nach unten weit schwingend und wadenlang. Vernäht habe ich naturweißen Seidenpongé und Habotai-Seide in drei Lagen. Dadurch schimmert die Seide noch schöner und das Kleid wirkt sehr leicht. Bis auf die einlagig genähten kurzen Ärmel sind alle Lagen im Schnitt identisch.

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Alle in diesem Beitrag gezeigten Fotos sind von unserem Hochzeitsfotografen Christian Knospe.

Dieser Beitrag ist verlinkt bei: Me Made Mittwoch und After Work Sewing.

Verwendetes Material: Seidenpongé (100% Maulbeerseide) naturweiß und Habotai-Seide (100% Maulbeerseide) naturweiß von Anita Pavani, Seidengarn, Seidenmalfarbe, Stoffknopf aus dem örtlichen Knopfgeschäft — Materialkosten: ca. 200 Euro für Garn und Seide — Arbeitszeit: unendlich lange (mindestens 30 Stunden, nicht eingerechnet die zahlreichen Probekleider) — Schnitt: Modell 107 aus Burda 01/2016

Accessoires für die Hochzeitsfeier – vom Ringkissen über Tischdecken und Stoffservietten bis zum Brautstrauß

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Auch bei Deko und Hochzeitsaccessoires haben wir versucht, unsere eigenen Vorstellungen umzusetzen und möglichst viel selbst in die Hand zu nehmen.

Alles, was in dieser Hinsicht in Vorbereitung auf die Hochzeit bei uns an der Nähmaschine, auf dem Flohmarkt, vor dem Fernseher, in der Küche und im Garten entstanden ist, zeige ich heute.

Das Ringkissen war etwa das letzte Teil, das ich für die Hochzeit vorbereitet habe. Ein bisschen habe ich mich gescheut vor dieser Aufgabe, ein bisschen hatte ich wohl auch das Gefühl, dass es für mich persönlich zu den eher nicht vorrangigen Hochzeitsaccessoires gehört. Glücklicherweise habe ich aber die Zeit noch gefunden, das Kissen zu nähen und bin darüber im Nachhinein sehr froh, weil es sich doch ganz schön eingefügt hat in unsere Feierlichkeiten.

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Das Kissen besteht aus der gleichen schönen Seide von Anita Pavani, aus der ich auch mein Hochzeitskleid genäht habe (das ich euch im nächsten Beitrag zeige). Ich habe zunächst ein Innenkissen aus dem etwas festeren Seidenpongé genäht und mit Schurwollkügelchen gefüllt. Dazu gab es ein Außenkissen aus Habotai-Seide, auf dem die Satinbänder und eine darüberliegende Seidenborte angebracht sind. Zuletzt haben noch die beiden Seidenrosen ihren Platz gefunden. Diese bestehen ebenfalls aus der Habotaiseide, einmal natur und einmal mit Seidenmalfarbe eingefärbt.

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Viel Zeit genommen habe ich mir für die Türschilder für alle Gäste. Da alle unsere Gäste eine mehr oder weniger lange Anfahrtszeit hatten, haben wir uns entschieden, für die Feier ein Ferienhaus anzumieten, in dem auch alle Gäste übernachten konnten. Die jeweiligen Zimmer haben wir mit den Türschildern kenntlich gemacht. Die ausgeschnittenen Herzen habe ich mit den jeweiligen Namen der Gäste beschriftet und mit dem schönen Webband umnäht. Zum Schluss sollten auch hier jeweils zwei von den handgenähten Seidenrosen nicht fehlen.

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Bei den Tischdecken, Servietten und der Wimpelkette wusste ich von Anfang an genau, was ich wollte und diese drei Projekte haben sich über Monate hingezogen, weil ich immer mal hier und da etwas daran gearbeitet habe. Leider gibt es von allen drei Accessoires keine wirklichen Fotos am „Einsatzort“, da der Fotograf dann schon weg war und alle anderen Personen anderes im Kopf hatten, als Fotos von der Deko zu machen.

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Auf dem Flohmarkt konnte ich bei einem netten älteren Herren 4 alte, aber völlig intakte und wunderschöne weiße Deckenbezüge ergattern. Er erzählte mir, seine Frau habe ihm aufgetragen, pro Stück 3 Euro zu nehmen und nicht zu verhandeln. Bei dem Preis hatte ich auch keinen Verhandlungsbedarf. Als ich ihm sagte, dass daraus Tischdecken für unsere Hochzeit werden sollen, hat er sich gefreut.

All diese Bettbezüge habe ich aufgeschnitten und gesäumt – ist schnell erklärt, aber wirklich nicht so schnell gemacht. Am Ende hatte ich ca. 15 Meter Tischdecken, was sich als viel zu viel erwies, aber sicher ist sicher. Einen Teil der Bettbezüge habe ich für die Stoffservietten verwendet, die ich quadratisch gesäumt und mit Stoffmalfarbe dezent verziert habe.

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Auch zu so einer Wimpelkette kann man wenig erzählen trotz der vielen investierten Zeit. Meine Stoffrestekiste ist glücklicherweise durch dieses Projekt ein wenig geschrumpft. Die fertige Wimpelkette misst ungefähr 10 Meter.

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Brautstrauß und Hochzeitstorte muss ich hier einfach auch zeigen, obwohl es keine Nähmaschinenprodukte sind. Die Torte haben meine Mutter und mein jüngerer Bruder in stundenlangen Sitzungen ausgeheckt und am Abend und in der Nacht vor der Hochzeit mithilfe fast aller Hochzeitsgäste fertiggestellt, bevor sie völlig übernächtigt noch zwei Stündchen schlafen gegangen sind.

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Mein älterer Bruder hat als Blumenmann von sich Reden gemacht, indem er bergeweise gekaufte und selbstgepflückte Blumen zu unzähligen (mindestens 15) Sträußen und einem Brautstrauß gebunden hat, die wunderschön, farbenfroh, wild und natürlich geworden sind.

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Gekennzeichnete Fotos: Christian Knospe

Ringkissen: Verwendetes Material: Seidenpongé und Habotai-Seide (beides 100% Maulbeerseide, naturweiß) von Anita Pavani (Reste); Schurwollkügelchen (kbT) vom Finkhof, Seidenmalfarbe, Satinband in Fuchsie, Elfenbein und Lindgrün — Materialkosten: ca. 20 Euro — Arbeitszeit: ca. 2,5 Stunden

Türschilder mit Seidenrosen: Verwendetes Material: Naturfarbener Kraftkarton, Schablone und Buntstifte, Webband aus dem heimischen Nähzubehörgeschäft, Seidenmalfarbe, Reste Habotai-Seide — Materialkosten: ca. 25 Euro für sieben Schilder — Arbeitszeit: ca. 45 Minuten pro Schild

Tischdecken: Verwendetes Material: 4 gebrauchte Deckenbezüge aus Leinen vom Flohmarkt — Materialkosten: ca. 10 Euro — Arbeitszeit: ca. 8 Stunden

Servietten: Verwendetes Material: Reste aus den Deckenbezügen, aus denen auch die Tischdecken entstanden sind; Stoffmalfarbe in hellgrün, dunkelgrün und gelb — Materialkosten: ca. 10 Euro für 15 Servietten — Arbeitszeit: ca. 30 Minuten pro Serviette

Wimpelkette: Verwendetes Material: Stoffreste; das Schrägband aus Werksüberschüssen hat eine Freundin mir mal mitgebracht — Materialkosten: 0 Euro — Arbeitszeit: ca. 8 Stunden

Brautstrauß: Verwendetes Material: Bunte Blumen aus dem Blumenhandel, wilde Wiesenblumen — Materialkosten: ca. 10 Euro — Arbeitszeit: ein Vormittag

Hochzeitstorte: Verwendetes Material: übliche und unübliche Tortenzutaten, vor allem viele Äpfel — Materialkosten: Da die Torte eine Überraschung für uns war, entziehen sich die Kosten leider meiner Kenntnis… — Arbeitszeit: Viele, viele Stunden haben mein Bruder und meine Mutter investiert…

Hochzeitsoutfit für den Sohn

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Diesen Sommer haben wir nicht nur Urlaub gemacht, sondern auch geheiratet! Das ist natürlich ein Paradies für alle, die gerne nähen. Und so habe auch ich es mir nicht nehmen lassen, alles selbst zu nähen, was sich nähen lässt. An alledem möchte ich euch nun teilhaben lassen und den Anfang macht das Outfit vom Sohn.

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Ich wollte ein sommerliches, entspanntes und doch festliches Outfit für meinen Sohn und habe mich für ein Hemd mit Weste, kombiniert mit Sommerhose und einer Kappe entschieden.

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Das erste Stück, das entstanden ist, war das Kurzarmhemd aus einem tollen weißen Leinen von Anita Pavani. Der Schnitt hat mir dafür sehr gut gefallen – nur die kurzen Ärmel waren mir mit dem Leinen mit etwas Stand ein wenig zu weit.

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Mit der Weste nach einem Burda-Schnitt bin ich sehr zufrieden. Auch die verwendete Popeline von C. Pauli ist wirklich schön. Den laut Schnitt vorgesehen rückwärtigen Riegel habe ich einfach weggelassen.

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Ebenfalls aus der Burda stammt der Schnitt für die genähten Hosen. Um für jedes Sommerwetter gerüstet zu sein, habe ich eine lange Sommerhose und eine Bermudashorts genäht und tatsächlich kamen am Hochzeitstag auch beide zum Einsatz. Der Schnitt ist schön leicht, bequem und für unsere Sommergartenhochzeit passend festlich.

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Nachdem ich bei den Hosen alle Wetter-Eventualitäten berücksichtigt habe, wollte ich das auch beim Hemd gerne noch tun und habe noch ein langärmliges Hemd aus einem ausgemusterten Herrenhemd genäht. Dafür habe ich die Knopfleiste aus dem ursprünglichen Hemd einfach übernommen. Das sieht schön aus und hat mir ein Stück Arbeit erspart.

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Ja, und die „coole Kappe“ musste dann zum Schluss einfach noch dazu. Die Popeline hat glücklicherweise dafür noch gereicht. Den tollen Schnitt habe ich jetzt zum zweiten Mal genäht und bin auch dieses Mal mit dem Ergebnis absolut zufrieden.

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Übrigens sind auch die Blumenanstecker selbst gebunden. Das hat meine Schwägerin am Hochzeitsmorgen übernommen – und zwar nach dieser Anleitung.

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Alle Fotos (Ausschnitte) mit Ausnahme der Collage sind von unserem Hochzeitsfotografen Christian Knospe.

 

Hose und Bermudashorts: Verwendetes Material: Bio-Popeline (100% BW) „Leinenoptik – india ink“ von C. Pauli, bezogen über die Eulenmeisterei; je 2 Knöpfe aus dem hiesigen Knopfgeschäft, Hosengummi — Materialkosten: ca. 15 Euro pro Hose — Arbeitszeit: ca. 2 Stunden — Schnitt: Burda Modell 146 aus Heft 5/2010

Weste: Verwendetes Material: Bio-Popeline (100% BW) „Leinenoptik – india ink“ von C. Pauli, bezogen über die Eulenmeisterei; Upcycling-Jersey (aus einem alten Schlafanzugoberteil) in Dunkelblau, 2 Knöpfe aus dem hiesigen Knopfgeschäft, Vlieseline — Materialkosten: ca. 12 Euro — Arbeitszeit: ca. 2,5 Stunden — Schnitt: Burda Modell 143 aus Heft 5/2010

Kurzarmhemd: Verwendetes Material: Linon 2 (100 % Leinen) und 4 Buchsbaum-Holzknöpfe, beides von Anita Pavani, Vlieseline — Materialkosten: ca. 20 Euro — Arbeitszeit: ca. 3 Stunden — Schnitt: Burda Modell 145 aus Heft 5/2010

Langarmhemd: Material: ausgemustertes Herrenhemd, Vlieseline — Materialkosten: ca. 2 Euro — Arbeitszeit: ca. 3 Stunden — Schnitt: Burda Modell 144 aus Heft 5/2010

Kappe: Verwendetes Material: Bio-Popeline (100% BW) „Leinenoptik – india ink“ von C. Pauli, bezogen über die Eulenmeisterei; Upcycling-Jersey (aus einem alten Schlafanzugoberteil) in Dunkelblau, Vlieseline, etwas Hosengummi — Materialkosten: ca. 6 Euro — Arbeitszeit: ca. 2 Stunden — Schnitt: „Coole Kappe“ von Klimperklein

Upcycling Sommerbasics

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Mit diesen hübschen kleinen Upcycling Sommerbasics für meinen Sohn verabschiede ich mich in eine klitzekleine Sommerpause, aus der ich etwas Besonderes wieder mitbringen werde!

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Das Material für die Sommerteile stammt ebenfalls aus diesem bereits erwähnten großen Hemdenhaufen:

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Verwendetes Material: Ausgemusterte T-Shirts — Materialkosten: 0 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Raglan-Shirt von Klimperklein, Racerback-Shirt „Minisun“ von Aefflyns to go

Babynähen – Sommerstrampler

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Das Nähen von Babysachen macht einfach immernoch am meisten Spaß. Es ist alles so handlich und vergleichsweise schnell fertig und das Ergebnis ist eigentlich immer süß. Sobald das eigene Kind dem Babyalter entwachsen ist, ist die Babynähsüchtige also darauf angewiesen, dass es im Freundeskreis genug Babys gibt, die man mit dem Selbstgenähten beglücken/belästigen kann. Ich habe Glück und habe ein Baby im Freundeskreis.

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Für den Kurzen habe ich einen Strampler aus dem schönen Wal-Interlock von Birch genäht. Der Schnitt stammt aus der Maison Victor – ich habe allerdings Arme und Beine gekürzt, sodass es ein richtiger luftiger Sommerstrampler geworden ist.

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Im Schritt sowie in den Raglannähten auf der Brust sind zum Wickeln und leichteren An- und Ausziehen Druckknöpfe angebracht.

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Verwendetes Material: Bio-Interlock (100% Bio-BW) „Whales Sky“ von Birch und Bio-Bündchen in der Farbe „Carbon Melange“ von Albstoffe, beides bezogen über die Eulenmeisterei; blaue und weiße Jerseydruckknöpfe von Prym — Materialkosten: ca. 23 Euro — Arbeitszeit: ca. 2 Stunden — Schnitt: Strampler „Tiger“ aus der „La Maison Victor“ 2/2017

Verlinkt bei: „Ich näh Bio“ und Bio-Linkparty von „Selbermachen macht glücklich“

12 Colours of Handmade Fashion – Blaues Sommershirt aus Leinen

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Selmins Aufruf, diesen Monat etwas Blaues zu nähen, habe ich gerne zum Anlass genommen, auch meine eigene dürftige Sommergarderobe etwas aufzustocken. Blau gehört auch zu meinen liebsten Farben und so konnte ich mir doch diese Gelegenheit in inspirierender Gesellschaft blau zu nähen, nicht entgehen lassen.

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Für den Schnitt habe ich in ganz alten Schnittmusterordnern gewühlt und bin auf diesen vergessenen Shirtschnitt gestoßen. Ich mag den schlichten Schnitt mit kleinen Details.

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Ich habe bei Anita Pavani einen Leinenstoff in einem dunklen Blau ausgewählt. Als der Stoff hier ankam, war ich skeptisch, ob es der richtige Stoff für den Schnitt ist, da er doch recht viel Stand hat. Aber das Ergebnis hat mich vom Gegenteil überzeugt. Ich finde, Schnitt und Stoff passen wunderbar zusammen und der Schnitt kommt durch den Stand des Stoffes nochmal besonders gut zur Geltung.

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Als das Hemd fertig war, fehlte mir noch ein kleines farbiges Detail. Mein Mann hat ja an anderer Stelle bereits seinen Blick für schönes, dezentes Design bewiesen, also habe ich ihn zu Rate gezogen. Nach seiner Empfehlung habe ich dann am Saum die kleinen gelben Details aufgestickt.

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Wie beglückend es doch sein kann, Dinge zu vergessen und irgendwann wiederzufinden! Selmins neue Tipps zu Ordnung im Nähzimmer fand ich zwar sehr inspirierend, aber es hat auch was für sich, nicht immer über alles einen Überblick zu haben! Oder wie geht es euch? 🙂

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Verwendetes Material: Garngefärbter „Blue Lein“ (100% Leinen) von Anita PavaniMaterialkosten: ca. 32 Euro — Arbeitszeit: ca. 2 Stunden — Schnitt: ein eigener

Verlinkt bei: 12 Colours of Handmade Fashion

Gardinen für Kinderzimmer und Schlafzimmer

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Wir wohnen schon über ein Jahr in der neuen Wohnung, aber erst jetzt hat es geklappt, Gardinen anzubringen. Es war auch nicht ganz so dringend – es geht um vier kleine Fenster innerhalb der Wohnung, die bei Bedarf nun abgedunkelt werden können.

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Mein Sohn beschäftigt sich sehr gerne mit Tieren und kann unendlich viele Tierarten auswendig. Daher passte der Canvas mit den Nashörnern und Giraffen einfach richtig gut und erfüllt seinen Zweck an dieser Stelle wirklich gut. An der oberen Kante der Gardinen habe ich als netten Akzent einen grünen Jersey-Streifen eingenäht.

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Für die Schlafzimmerfenster haben wir eine Shantung-Seide in einer wunderschönen Farbe ausgewählt. Die farbige Seide bringt Leichtigkeit ins Schlafzimmer, ist sehr schön anzusehen und anzufassen und ist trotzdem dicht genug, um den Raum etwas abzudunkeln.

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Verwendetes Material: Shantung-Seide (100% Tussah-Seide) in der Farbe „Silberweide“ von Anita Pavani; Canvas „Lasse“ mit Nashörnern und Giraffen; Rest Jersey — Materialkosten: ca. 80 Euro — Arbeitszeit: ca. 2 Stunden